DAS STECKT DRIN IM STEUERBESCHEID

Wenn sich ELFE, BIENE und GINSTER treffen – dann geht es sehr wahrscheinlich gerade um einen Steuerbescheid: wie die drei KONSENS-Kernverfahren dazu beitragen, dass Bürgerinnen und Bürger ihren Bescheid in den Händen halten.

GINSTER – Grundinformationsdienst Steuer

Wer, wo, was? Damit der Steuerbescheid ankommt und Zahlungen ihr Ziel erreichen, müssen die »Stammdaten« stimmen: Name, Anschrift und Bankverbindung zum Beispiel. Sie sind die Schnittstelle des integrierten und automatisierten Besteuerungsverfahrens – und sie werden bei GINSTER verwaltet und auf Konsistenz geprüft. Andere Verfahren können anschließend auf diese Querschnittsinformationen zugreifen. Damit etwa der Lastschrifteinzug funktioniert oder Mahnungen adressiert werden können.

BIENE – Bundeseinheitliche integrierte evolutionäre Neuentwicklung der Erhebung

Achtung, es geht ums Geld: Wer hat bereits welche Steuern gezahlt? Welche Beträge fehlen noch – und wo? Solche Daten rund um die Erhebung sammelt das Verfahren BIENE. Die festgesetzten Steuern werden hier als Soll gebucht, Ein- und Auszahlungen dokumentiert, Mahnungen und Erstattungen angestoßen, Fälligkeiten und Verjährungsfristen berücksichtigt. BIENE bildet den gesamten Zahlungsverkehr mit Banken und die Buchführung ab.

ELFE – Einheitliche länderübergreifende Festsetzung

Wie hoch ist meine Steuerschuld? Zwischen Steuererklärung und -bescheid steht die Festsetzung, ohne die der Staat gar keine Steuern einnehmen könnte. Hier kommt das Verfahren ELFE ins Spiel – und mit ihm seine automationstechnische Lösung für eine einheitliche Besteuerung in den Finanzämtern. ELFE verarbeitet die Daten, die elektronisch über ELSTER bzw. die Steuererklärungsvordrucke eingehen, berechnet, welche Steuern festgesetzt werden, und erstellt im Anschluss den Steuerbescheid.